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Leinenführigkeit - 5 wichtige Basistipps

 

Leinenführigkeit – ein Thema das bei so manchem Hundehalter ein ungutes Gefühl hervorruft. Dabei ist sie eine der Grundlagen des Hundetrainings. Mittlerweile gibt es verschiedenste Ansätze an Trainingsmethoden und zu jeder dieser Methoden lassen sich zahlreiche Bücher, Videos und Beschreibungen finden.

Doch warum klappt es trotz des vielen Trainings immer noch nicht, dass Ihr Hund entspannt an lockerer Leine läuft?

In diesem Blog verrate ich Ihnen 5 wichtige Basistipps für das Leinenführigkeitstraining:

1. Entscheiden Sie sich für eine Methode

 

Sie haben sich für ein Leinenführigkeitstraining entschieden? Wunderbar! Dann bleiben Sie bei dieser Methode, auch wenn der Trainingsfortschritt scheinbar zu langsam vorangeht. Durchhalten ist angesagt. Denn ändern Sie immer wieder Ihre Trainingsmethode, führt das zu Verwirrung bei Ihrem Hund und das Ziel der lockeren Leine ist kaum zu erreichen. Haben Sie trotzdem das Gefühl, dass das Training nicht erfolgreich ist, prüfen Sie noch einmal genau, ob die Methode auch richtig angewandt wurde. Oftmals schleichen sich kleine Fehler beim Training ein und verhindern das Erreichen des Trainingsziels.

 

2.   Was bedeutet Leinenführigkeit für Sie?

 

Nehmen Sie sich vor dem ersten Training kurz Zeit und überlegen Sie, was Leinenführigkeit für Sie persönlich bedeutet. Stellen Sie sich vor Ihrem inneren Auge einen Leinenspaziergang mit Ihrem Hund vor. Ist es Ihnen wichtig, dass er sich stets hinter Ihnen bewegt oder darf er sich im Radius der Leinenlänge locker um Sie herumbewegen? Egal, wie Ihr persönliches Ziel nun aussieht, dies ist Ihre Grundlage für das kommende Training. Behalten Sie Ihr Ziel stets im Auge.

 

3. Starten Sie mit mehreren kurzen Trainingszeiten

 

Natürlich wollen Sie, dass Ihr Hund am liebsten schon morgen entspannt an der Leine läuft, doch das ist leider Wunschdenken. Starten Sie sofort mit einem Stundenspaziergang, währenddessen Sie durchgehend mit Ihrem Hund trainieren, erzeugt das an beiden Enden der Leine nur Frust und Unwillen.

Beginnen Sie das Training anfangs lieber mit kurzen Trainingszeiten von 5-10 Minuten über den Tag verteilt. So geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit, in kleinen Schritten zu lernen, wie er sich an der Leine verhalten soll.

 

4. Trainingspausen einbauen

 

Wie in Punkt 3 beschrieben, starten Sie am besten mit kurzen Trainingsintervallen. Ein Spaziergang sollte in der Regel jedoch länger als 5-10 Minuten dauern. Doch es gibt auch Tage, an denen keine Zeit für das Training bleibt und es einfach schnell gehen muss.

Bauen Sie für diese Zeiten eine Trainingspause für Ihren Hund ein. Wechseln Sie dafür bspw. die Leine (von kurz auf lang etc.) oder tauschen Sie das Halsband gegen ein Geschirr. So lernt Ihr Hund schnell zu unterscheiden, wann trainiert wird und wann er sich frei bewegen darf. Möchten Sie das Ganze noch mehr festigen, führen Sie zu den Trainingspausen ein zusätzliches Signal ein.

 

5. Konsequenz ist alles

 

Für die meisten Hundehalter ist „Konsequenz“ sicherlich kein Lieblingswort und doch kommt niemand im Hundetraining an diesem kleinen Wörtchen vorbei. Auch ich möchte Ihnen die Wichtigkeit der „Konsequenz“ noch einmal ans Herz legen.

Inkonsequentes Training führt bei Ihrem Hund zu Verwirrung und Frustration. Dauert dieser Zustand länger an, wird er sich eine für ihn lohnenswerte Verhaltensweise suchen und seine Ohren „auf Durchzug schalten“.

Hunde benötigen feste Abläufe und Signale im Training. Darauf muss sich Ihr Hund verlassen können, um zuverlässig das von Ihnen gewünschte Verhalten zu zeigen.

 

Leinenführigkeitstraining erfordert immer viel Geduld und ist abhängig von der Konsequenz des Halters und der Lerngeschwindigkeit des Hundes. 

Doch Durchhalten lohnt sich! 

Haben Sie diese Hürde gemeinsam gemeistert, erleichtert dies Ihren Alltag in jeder Hinsicht und verbessert Ihre gemeinsame Lebensqualität.  

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